1. Bundesdeutsches Treffen regionaler BIM Cluster

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1. Bundesdeutsches Treffen der regionalen BIM Cluster, Initiativen und Gruppen in Berlin.

Um die Marktimplementierung von Building Information Modeling (BIM) auf regionaler Ebene voranzutreiben, trafen sich am 10. November 2016 erstmals die Sprecher der deutschen BIM-Custer, bS- Regionalgruppen und BIM Initiativen in Berlin. Eingeladen hatte die planen-bauen 4.0 GmbH, Gastgeber war der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

Ziel war der Erfahrungsaustausch, wie die Initiativen organisiert sind und welche Themen jeweils bearbeitet werden und wie künftig besser kooperiert werden kann. Nach der Vorstellungsrunde der regionalen Aktivitäten wurden insbesondere der formale Aufbau der Cluster sowie künftige Vernetzungs- und Fördermöglichkeiten diskutiert.

BIM-Cluster als Innovationsforen

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es wurde zusammengetragen, wie die Gruppen künftig als Innovationsforen in einem geförderten Forschungsverbund wirken können. Potentiale, Strategien und netzwerkgestützte Projektinitiativen wurden definiert. Das nächste Treffen ist für das Frühjahr 2017 verabredet.

Baubranche geht zusammen neue Wege bei der Digitalisierung

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Rheinland-Pfalz profiliert sich derzeit als Modellregion bei der Digitalisierung des Bauens. Ende April 2016 wurde auf Initiative der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz zusammen mit allen am Bau beteiligten Akteuren das BIM-Cluster Rheinland-Pfalz gegründet. Die Zahl der Mitwirkenden steigt seitdem stetig. Ministerien, Kammern, Verbände und Unternehmen sowie die rheinland-pfälzischen Hochschulen arbeiten zusammen und bringen „Buildung Information Modeling“ (BIM) gemeinsam weiter voran.






Mitwirkende des BIM-Clusters Rheinland-Pfalz (von links): Dipl.-Ing., M.Sc. Architekt Alexander Maier (Geschäftsführer Zeit + Raum), Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Zimmermann (Landesvorsitzender BDB RLP), Architekt Gerold Reker (Präsident Architektenkammer Rheinland-Pfalz), Martin Schuff (Geschäftsführer Bechmann + Partner GmbH), Dr. Volker Wissing (Wirtschaftsminister Rheinland-Pfalz), RA Klaus D. Allgeier (Geschäftsführer Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz), Dr.-Ing. Horst Lenz (Präsident Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Dipl.-Ing. Architekt Torben Wadlinger (Geschäftsführer Graf + Partner Architekten), Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann (Sprecherin BIM-Cluster Rheinland-Pfalz; Vizepräsidentin Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Prof. Hans-Georg Oltmanns (Vorstand buildingSMART e. V.), Dipl.-Ing. Architekt Ernst Wolfgang Eichler (Vizepräsident Architektenkammer Rheinland-Pfalz)


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Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, begrüßte die rund 200 anwesende Teilnehmer des Symposiums.

Ingenieurkammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz betonte in seinem Grußwort beim ersten BIM-Symposium am 29. September 2016 im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz, wie wichtig Building Information Modeling für Bauherren, Planer – insbesondere für Architekten und Ingenieure – sowie für die ausführenden Baubetriebe ist und welche Bedeutung BIM und die Digitalisierung im Allgemeinen zukünftig noch haben werden. „Ich sehe bei dieser Arbeitsweise für alle Akteure der Bauwirtschaft eine große Chance, das Bauen im Hinblick auf Ressourcen, Kosten, Termine und Bauprozesse zu optimieren. Mit zunehmender Digitalisierung in der Industrie müssen wir auch beim Bauen umdenken, um weiter an der Spitze der Wirtschaft des Landes dabei zu sein“, so Lenz.

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Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hielt ein Grußwort zu Beginn der hochkarätigen Veranstaltung.

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau begrüßte die Initiative der Ingenieurkammer ausdrücklich und will gemeinsam mit den mittelständischen Ingenieurbüros die Anwendung von BIM in Rheinland-Pfalz vorantreiben. „Digitale Technologien können zu Kostenwahrheit, Kostentransparenz, Effizienz und Termintreue entscheidend beitragen“, sagte der Minister. „Wir in Rheinland-Pfalz möchten die Chancen ausloten und mit BIM kleinere Straßenvorhaben planen und umsetzen. Damit betreten wir Neuland.“

Rund 200 Teilnehmer informierten sich beim BIM-Symposium über die digitale Planungsmethode und hörten gespannt die Vorträge zu technischen und rechtlichen Fragen, zur Funktionalität der Schnittstellen sowie zu praktischen Erfahrungen an konkreten Projekten.