Architekten und Ingenieure kooperieren bei BIM-Fort- und Weiterbildung

Höchste Qualität von Anfang an: Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer vereinbaren gemeinsame Standards

Bundesarchitektenkammer (BAK) und Bundesingenieurkammer (BIngK) vereinbarten am 23.01.2018 die Zusammenarbeit für die Fort- und Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren im Bereich des digitalen Planens. „Angesichts der Vielzahl der Anbieter von Fortbildungen ist die Formulierung gemeinsamer Standards zur Sicherung der Qualität im Sinne der planenden Berufe geboten“, so die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann. Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer, wies bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung darauf hin, dass die Planer am Anfang jedes Planungsprozesses stünden: „Daran wird sich auch durch BIM nichts ändern. Für die Generierung der maßgeblichen Daten zur Erstellung des BIM-Modells sind nach wie vor die Planer verantwortlich. Die Daten für die Planung von Bauten und Bauwerken speisen sich zudem aus verschiedenen Quellen. Umso unerlässlicher ist die koordinierende Funktion im BIM-Prozess“. Ettinger-Brinckmann betonte, dass Architekten und Ingenieure aus guten Gründen auch weiterhin an der Aufgabenteilung zwischen Planung und Bauausführung festhielten: „Das Konzept der unabhängigen Planung hat sich im Hinblick auf Qualität und Kosten bewährt. Planungsseite und Ausführungsseite kooperieren eng und kollegial miteinander, müssen aber im Interesse des Bauherrn auch weiterhin wirtschaftlich und organisatorisch eigenständig bleiben.“

Die von den Architekten- und Ingenieurkammern deutschlandweit angebotenen Fortbildungsbasisseminare beruhen auf der buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.1 und garantieren damit höchste Weiterbildungsqualität. Der nächste Schritt ist die Entwicklung des Curriculums für einen Vertiefungskurs auf Grundlage der demnächst abgeschlossenen buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.2 ff.

Gemeinsame Pressemitteilung der BIngK und BAK vom 23. Januar 2018

Link: Kooperationsvereinbarung

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Barbara Ettinger-Brinckmann (Präsidentin der Bundesarchitektenkammer) und Hans-Ullrich Kammeyer (Präsident der Bundesingenieurkammer) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung zu einheitlichen Standards in der BIM-Fort- und Weiterbildung.
Bildquelle: Uwe Steinert

BIM-Cluster Rheinland-Pfalz beim Infrastrukturkongress in Berlin

Schulbau, Wohn-Integration, Fernstraßenbau, Energie- und Mobilitätswende. Und Digitalisierung. Deutschlandweit gibt es in Bund, Ländern und Kommunen mehr „Baustellen” denn je. Noch im Wahljahr 2017, spätestens aber Anfang 2018 müssen die Weichen für die grundsätzliche Ausrichtung der kommenden vier Jahre gestellt werden: Wo soll es infrastrukturell hingehen?

Diese und andere Fragen beantwortete der 12. Bundeskongress Öffentliche Infrastruktur am 30.11.2017 in Berlin. In Panel I ging es dabei konkret um einen Realitätscheck in Sachen Building Information Modeling („BIM”) bei der Öffentliche Hand. Mit auf dem Panel saß die Vizepräsidentin der IK Rheinland-Pfalz, Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann, als Vertreterin der Bundesingenieurkammer. Sie berichtete u.a. von den Erfahrung bei der Clusterbildung in Rheinland-Pfalz, die federführend von der IK Rheinland-Pfalz initiiert wurde. Ihr Fazit: Das Wichtigste ist, die gesamte Wertschöpfungskette mitzunehmen und alle Akteure frühzeitig einzubinden.

Weitere Informationen finden Sie  hier.

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Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann berichtete u.a. von den Erfahrung bei der Clusterbildung in Rheinland-Pfalz.

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12. Bundeskongress Öffentliche Infrastruktur am 30.11.2017 in Berlin

18.04.2018

16. buildingSMART-Anwendertag
Meistersingerhalle, Nürnberg

15.05.2018 - 17.05.2018

Basiskurs BIM in der Architektur
Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Mainz

12.09.2018 - 13.09.2018

Kongress Infrastruktur digital planen und bauen 4.0
Technischen Hochschule Mittelhessen, Gießen